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Trotz wiedrigster Wetterbedingungen legten am Wochenende 81 Jugendliche im Reichswaldstadion die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr ab.

Der Abnahmeberechtige der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz, Jörg Michel konnte zusammen mit Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kassel Gruppen aus Kaiserslautern-Süd, Otterberg, Ramstein-Miesenbach aber auch zwei Gruppen aus der Südwestpfalz, drei Gruppen aus Trier und eine Gruppe aus Bitburg begrüßen.

Bei der Leistungsspange handelt es sich um die höchste Auszeichnung die ein Jugendfeuerwehrmann erreichen kann. Bei dieser Gruppenleistung müssen die neun Jugendlichen verschiedene Disziplinen absolvieren. Dies sind: Ein schulmäßiger Löschangriff , Fragenbeantwortung zu Feuerwehrfragen aber auch zu den Themenfeldern Zeitgeschehen und Politik. Zudem ist eine Schlauchleitung mit 8 Schläuchen ohne jedliche  Umdrehung innerhalb 75 Sekunden auszulegen. Im sportlichen Teil muss ein Staffellauf über 1.500 Meter innerhalb 4:10 Minuten absolviert werden. Beim Kugelstoßen müssen die 9 Teilnehmer zusammen eine Streck von mind. 55 Meter überwinden. Der Gesamteindruck der Gruppe fließt in die Bewertung mit ein.

Nur Teilnehmer der Gruppe die mind. 15 Jahre alt und schon mehr als ein Jahr in der Jugendfeuerwehr sind, bekommen dann letztendlich auch die Leistungsspange verliehen. Daher ist es erforderlich, dass die Gruppe mit Personen welche bereits im Besitz der Leistungsspange sind oder die geforderten Kriterien noch nicht erfüllen, ergänzt werden. Aus diesem Miteinander ergibt sich für die Teilnehmer die Verpflichtung auch in den Folgejahren ihre Gruppe beim Erwerb der Leistungsspange zu unterstützen. So wird der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr gefördert.

Tortz heftigem Dauerregen und starkem Wind stellten sich die Gruppen der Herausforderung. Alle Gruppen konnten die erforderlichen Vorgaben erreichen und die Glückwünsche der Wertungsrichter sowie des stv. Kreisfeuerwehrinspekteurs Franz-Josef Preis entgegennehmen. Wegen des schlechten Wetters wurde die Verleihung kurzerhand in die angrenzende Sporthalle verlegt. Um den Boden nicht zu beschädigen wurden Schutzmatten ausgelegt und alle durften die Halle nur auf Socken betreten.

Damit dürfte es sich bei dieser Leistungsspange um die Erste handeln die auf Socken verliehen wurde – Schon bei der Jugendfeuerwehr lernt man für jedes Problem eine Lösung zu finden. Genau so wie es die Jugendfeuerwehrleute einmal in ihrer aktiven Wehr bei ihren Einsätzen tun werden.