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Ein Jahr ohne Pfingstzeltlager – im Landkreis Kaiserslautern mittlerweile unvorstellbar!

Gleich 16 der 17 Jugendfeuerwehren, sowie eine Abordnung der Jugendfeuerwehr aus dem Partnerlandkreis Olesno in Polen, konnte die erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt auf dem Campingplatz Sägmühlweiher bei Trippstadt begrüßen. Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber und der Erste Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Rudi Molter freuten sich darüber, daß 267 Teilnehmer den Weg nach Trippstadt gefunden hatten. Ganz im Sinne der Jugendlichen war es, dass die Eröffnungsfeier angenehm kurz gehalten war und der Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kassel das Lager zügig eröffnete. So konnte man sich den wichtigen Dingen eines Zeltlagers wie z.b. dem Abendessen widmen. 

Traditionsgemäß gab es am ersten Abend für alle Teilnehmer Schnitzel Pommes frites und Salat. Nach dem Abwasch konnte man sich dann ganz dem Lagerleben zuwenden. Vor den Zelten wurde gespielt, man konnte seine Freunde aus anderen Jugendfeuerwehren treffen, oder am Lagerfeuer seinen Gedanken nachhängen.  

Nach einer doch recht frischen Nacht freuten sich die Teilnehmer auf ein ausgiebiges Frühstück, zu dem das Küchenteam auch wieder sein traditionelles Rührei in rauen Mengen vorbereitet hatte.  

Der Erste Lagertag stand ganz im Zeichen der Wanderralley. Über den ganzen Tag verteilt starteten die Gruppen um sich auf ihrem Fußmarsch durch den Pfälzerwald an verschiedenen Spielen mit ihren Kameraden zu messen. Jede Jugendfeuerwehr musste hierzu eine Station vorbereiten und betreiben. Ob groß oder klein, „alter Hase“ oder ganz neu dabei, jeder konnte sich bei den abwechslungsreichen Spielen einbringen. Doch egal ob es auf Schnelligkeit oder Geschicklichkeit ankam, der Spaß stand stets im Vordergrund. 

Die Jugendfeuerwehren welche die Strecke noch vor sich, oder bereits absolviert hatten, nutzten die Freizeit um sich etwa auf sich auf dem Volleyballfeld zu vergnügen oder etwas Schlaf, bei nun doch wesentlich angenehmere Temperaturen, nachzuholen. 

Für das Abendprogramm hatte die Lagerleitung alle Kosten und Mühen gescheut und einen unbekannten Entertainer engagiert. Dieser moderierte sehr gekonnt seine Abwandlung der Game-Show „Familienduell“. Hier war die Jugendfeuerwehr aus Otterberg am längsten im Rennen und konnte sich über den Tagespreis von zwei Wassermelonen freuen. 

Da die Gäste aus Polen bereits am Sonntag Vormittag wieder ihre 13-stündige Heimreise antreten mussten (in Polen ist Pfingstmontag kein Feiertag) wurde die Siegerehrung für die Wanderralley vorgezogen. Hier belegte die Jugendfeuerwehr aus Niederkirchen-Schallodenbach den ersten Platz, gefolgt von den Jugendfeuerwehren aus Otterbach und Ramstein. Jede teilnehmende Jugendfeuerwehr konnte sich jedoch über einen Pokal freuen. Als Erste erhielten die polnischen Gäste ein Luftbild der Eröffnungsfeier sowie für jeden Teilnehmer eine Pfingstzeltlagertasse überreicht.  

Seit einigen Jahren wird in dem Pfingstzeltlager ein Projekt „X“ durchgeführt. Hierbei muss von den Jugendlichen am Sonntag eine zuvor völlig unbekannte Aufgabe gelöst werden. In diesem Jahr wurde das Projekt durch die Jugendfeuerwehr Niederkirchen-Schallodenbach organisiert. Aus einer Plastikflasche, Styropor, Holz und Klebeband musste ein Flugzeug konstruiert werden. Dieses wurde dann über eine Abschussrampe gestartet und die Flugweite gemessen. Hier flog das Flugzeug der Jugendfeuerwehr aus Enkenbach-Alsenborn zwar am weitesten, musste sich in der Endauswertung jedoch dem Flugzeug der Jugendfeuerwehr Landstuhl knapp geschlagen geben, da neben der Flugweite auch das Design und die technische Ausführung mit in die Bewertung einfloss. Somit sicherte sich die Jugendfeuerwehr aus Landstuhl in diesem Jahr den von KFI Hans Weber gestiftet Wanderpokal. 

Ehe man sich versah war das Zeltlager schon wieder fast vorbei. Der letzte Abend wurde mit einem Grillabend beschlossen. 

Am Pfingstmontag musst dann wieder abgebaut werden. Überall auf dem Platz war emsiges Treiben. Die Küche und das Essenszelt musst abgebaut werden. Die Container der Lagerleitung, die rund um die Uhr durch die Fernmeldeeinheit des Landkreises besetzt war, wurde abgebaut. Auf dem Platz wurde jedes Papierchen aufgehoben und viele Meter Schläuche und Kabel mussten zurückgebaut werden.  

Was innerhalb von fünf Tagen aufgebaut wurde war nach nur fünf Stunden verladen und in alle Richtungen des Landkreises auf die Feuerwehren verteilt. Dort haben die Jugendfeuerwehren zwar noch etwas Arbeit um alles wieder wegzuräumen, aber die viele Arbeit hat sich für die Kinder gelohnt.  

Auf der Homepage der Jugendfeuerwehren des Landkreises www.Kreisjugendfeuerwehr.org wurde der Coundown für das Pfingstzeltlager wieder neu gestartet. In 381 Tagen ist es dann endlich wieder so weit:

Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Kaiserslautern!

 

Pfingstzeltlager 2019

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